Von außen sieht ein Bauantrag aus wie ein Berg aus Formularen – und genau dieser Eindruck kostet viele Bauherren Nerven. In Wirklichkeit ist es ein klar strukturierter Ablauf, wenn man weiß, welche Schritte in welcher Reihenfolge kommen. Dieser Leitfaden führt Sie Schritt für Schritt durch den gesamten Weg bis zur Baugenehmigung in der Region Osnabrück.
1. Vorprüfung: Ist Ihr Vorhaben genehmigungsfähig?
Bevor ein einziges Formular ausgefüllt wird, klären wir die planungsrechtliche Grundlage: Bebauungsplan, zulässige Grundflächenzahl (GRZ) und Geschossflächenzahl (GFZ), Abstandsflächen und örtliche Bauvorschriften. Diese Prüfung entscheidet, was auf Ihrem Grundstück überhaupt möglich ist.
2. Die Bauvorlagen zusammenstellen
Zu einem vollständigen Bauantrag gehören unter anderem:
- Bauzeichnungen (Grundrisse, Schnitte, Ansichten) im Maßstab 1:100
- Lageplan auf Grundlage der amtlichen Flurkarte
- Baubeschreibung und Berechnung der Wohn- und Nutzflächen
- Standsicherheitsnachweis (Statik)
- Entwässerungsantrag als Pflichtbestandteil
- Wärmeschutznachweis nach GEG 2024
3. Einreichung beim Bauamt
Der vollständige Antrag wird bei der zuständigen Bauaufsichtsbehörde eingereicht. Vollständigkeit ist hier alles: Fehlt eine Anlage, beginnt die Bearbeitungsfrist nicht – das kostet Wochen.
4. Prüfung und Genehmigung
Die Behörde prüft das Vorhaben auf Übereinstimmung mit dem öffentlichen Baurecht. Rückfragen beantworten wir direkt – Sie müssen nicht zum Amt. Am Ende steht der Genehmigungsbescheid.
Wie wir Sie entlasten
Wir erstellen alle Unterlagen vollständig, reichen sie fristgerecht ein und übernehmen die komplette Behördenkommunikation – inklusive aller Rückfragen. Sie kümmern sich um Ihr Leben, wir kümmern uns um Ihr Haus.