„Was kostet das alles?” ist die berechtigte erste Frage – und zu oft die, auf die niemand eine klare Antwort gibt. Dabei lässt sich das Honorar für Planungsleistungen gut nachvollziehen, wenn man die Faktoren kennt. Hier das Wichtigste, ohne Kleingedrucktes.

Die HOAI: Orientierung statt fester Preis

Die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) liefert den Rahmen für Planungshonorare. Seit 2021 sind ihre Honorartafeln allerdings nicht mehr verbindlich – sie dienen als Orientierung, die konkrete Vergütung wird frei vereinbart. Das schafft Spielraum für klare, faire Absprachen.

Wovon das Honorar abhängt

  • Anrechenbare Kosten: je umfangreicher und hochwertiger das Bauvorhaben, desto höher der Aufwand
  • Honorarzone: der Schwierigkeitsgrad der Planung
  • Leistungsumfang: welche Leistungsphasen Sie beauftragen – von der Vorplanung bis zur Ausführung
  • Besondere Leistungen: etwa 3D-Visualisierungen oder zusätzliche Nachweise

Was Sie für Ihr Honorar bekommen

Eine vollständige Planung umfasst weit mehr als ein paar Zeichnungen: Konzept, Entwurf, alle Genehmigungsunterlagen, Statik, Wärmeschutznachweis, Entwässerungsplanung und die Kommunikation mit den Behörden. Entscheidend ist, dass Sie vorher wissen, was enthalten ist – und was nicht.

Zeitplan: realistisch statt schöngerechnet

Wie lange die Planung dauert, hängt von Ihrem Vorhaben, der Vollständigkeit der Unterlagen und der Behörde ab. Verlässlich ist: Eine saubere Vorbereitung verkürzt jede Phase, und ein fester Ansprechpartner verhindert Leerlauf zwischen den Gewerken.

Wie wir mit Kosten umgehen

Wir besprechen Leistungsumfang und Honorar transparent, bevor wir beginnen – nachvollziehbar und ohne Überraschungen am Ende. So wissen Sie von Anfang an, woran Sie sind, und können Ihr Budget verlässlich planen.